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Was ist eine Stomamarkierung?
Stomamarkierung bedeutet, vor der Operation die günstigste Stelle zu markieren, an welcher die Stomaanlage erfolgen soll. Eine gute Stomamarkierung ist dabei eine sehr wichtige Voraussetzung für eine dichte spätere Stomaversorgung und um Komplikationen wie einen Stomaprolaps (Darmvorfall aus dem Stoma) oder eine Stomahernie (Eingeweidebruch neben dem Stoma) zu vermeiden.

Bei der Stomamarkierung wählen Arzt, Patient und Stomatherapeut gemeinsam vor der Operation eine geeignete Stelle am Bauch aus und markieren diese mit einem wasserfesten Stift.

Schemazeichnung einer Stomamarkierung
Abb. 1: Schemazeichnung einer Stomamarkierung
Das Stoma sollte auf einem glatten Bauchbereich ohne Falten oder Fettüberhänge angelegt werden. Außerdem muss es für den Betroffenen gut sichtbar sein, damit er sein Stoma später ohne Probleme selbst versorgen kann. Auch seine Kleidungsgewohnheiten sind wichtig, denn das Stoma sollte nicht in einem Bereich sitzen, wo sich beispielsweise der Hosenbund befindet. Dieser könnte später den Harn- oder Stuhlabfluss behindern oder Druckstellen am Stoma verursachen.

Um eine ideale Stelle für ein Stoma zu finden, muss der Betroffene verschiedene Körperpositionen einnehmen. Arzt und Stomatherapeut werden genau schauen, wo sich im Liegen, Sitzen oder Stehen Hautfalten bilden. Im Idealfall können mehrere geeignete Stellen markiert werden. So hat der Operateur während der OP Alternativen, falls sich die Wunschstelle als ungünstig erweist.
Außerdem ist es von Vorteil, wenn knöcherne Strukturen wie Rippenbögen oder Beckenkamm markiert werden. So kann der Operateur während des Eingriffs erkennen, ob das Stoma zu nah daran liegen würde. Auch die äußere Begrenzung des geraden Bauchmuskels (Musculus rectus abdominis) wird häufig markiert, denn das Stoma sollte idealerweise innerhalb dieser Grenzen angelegt werden
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