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Fragen und Antworten zu Krankenkasse & Kostenübernahme

Symbolbild Patient/Arzt
Anbei haben wir für Sie Kurz-Antworten zu einigen häufigen all­gemeinen Fragen zu­sammen­ge­stellt.

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Welche Stomaprodukte werden von den Krankenkassen erstattet
Alle notwendigen, medizinisch erforderlichen Stomaartikel (Produktgruppe 29 im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen) sindgrundsätzlich verordnungs- und erstattungsfähig.
  • Bei Stomabeuteln, Hautschutzplatten, Stomakappen ergeben sich in der Regel keine Probleme
  • Stomaprodukte wie Hautschutzmaterialien, Pflegemittel oder Pflasterentferner hingegen können im Einzelfall eine medizinische Begründung erfordern
  • Pflegeprodukte wie Hautschutzlotionen oder –cremes müssen im Normalfall bezüglich ihrer medizinischen Notwendigkeit begründet werden
Was muss auf dem Arztrezept stehen?
Im Allgemeinen sollte das Rezept folgende Angaben beinhalten:
  • Angabe der Stomaart
  • Angabe des Versorgungszeitraums
  • Verordnungsgrund
Falls Ihre Krankenkasse keinen Pauschalvertrag mit dem Leistungserbringer abgeschlossen hat (dies ist eher die Ausnahme), werden zusätzlich folgende Angaben benötigt:
  • Konkreter Artikel
  • Benötigte Menge
Wann müssen Aufzahlungen geleistet werden?
Unterschieden wird zwischen einer gesetzlichen und einer wirtschaftlichen Aufzahlung.

Gesetzlich versicherte Stomaträger müssen eine gesetzliche Zuzahlung für Verbrauchshilfsmittel von höchstens 10 Euro pro Monat zahlen.

Eine wirtschaftliche Zuzahlung hingegen kann dann erforderlich sein, wenn die Stomaversorgung über dem medizinisch Notwendigen liegt.
Welche Menge an Stomaartikeln darf ich ohne Zuzahlung verbrauchen?
Es gibt keine generelle Obergrenze. All die Stomaartikel, die medizinisch notwendig sind, können ohne weitere Zuzahlung in Anspruch genommen werden. Für die Kostenerstattung ist also wichtig, dass Ihr Arzt Ihre Versorgung bzw. einen Mehrverbrauch angemessen begründet.